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Operationsspektrum

Im Folgenden nennen wir Ihnen die von uns am häufigsten durchgeführten Eingriffe:

1. Handchirurgie

  • Ganglien (umgangssprachlich als „Überbein“ bezeichnet) am Handgelenk, im Bereich der Handwurzel, an den Fingergelenken und von den Sehnenscheiden ausgehend.
  • Tendovaginitis stenosans (sog. „schnellende Finger“, bedingt durch eine Einengung der Beugesehnenscheide bzw. durch eine Vernarbung der Ringbänder).
  • Tendovaginitis stenosans de Quervain (einengende Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk über der Speiche durch Verengung der Sehnenscheide über dem 1. Strecksehnenfach).
  • Karpaltunnelsyndrom (Einengung des Mittelnerven im Bereich der Beugeseite der Handwurzel mit der Folge von Gefühlsstörungen und nächtlichen Schmerzen).
  • Dupuytren’sche Kontraktur (Vernarbung und Verkürzung der sog. Palmaraponeurose mit der Folge einer sog. Beugekontraktur der Finger mit entsprechendem Streckdefizit).
  • Tumore der Hand (z.B. Hämangiome bzw. „Blutschwämme“, Fettgeschwülste, Talggeschwülste, Sehnenscheidentumore etc.)

2. Fußchirurgie

  • Hammerzehen (Korrekturoperation nach Hohmann)
  • Ganglien (sog. „Überbeine“)
  • Tumore (Hämangiome bzw. „Blutschwämme“, Fettgeschwülste, Talggeschwülste etc.)
  • Morbus Ledderhose (strangartige Verkürzung der sog. Plantaraponeurose mit Knotenbildungen an der Fußsohle

3. Hernienchirurgie

  • Leistenhernien:
    Wir bieten Verfahren ohne Netzimplantation und mit Netzimplantation zur Gewebsverstärkung an. Insbesondere führen wir auch eine relativ neue Operationsmethode nach Rutkow durch, bei der ein Polypropylen-Schirmchen eingesetzt wird. Der große Vorteil dieser Methode liegt in einer statistisch deutlich niedrigeren Rezidivquote im Vergleich mit den früheren Standardverfahren.
  • Nabelhernien:
    Hinsichtlich der Nabelhernien bieten wir ebenfalls Operationen mit und ohne Netzimplantation an.
  • Bauchwandbrüche und Narbenhernien

4. Weichteilchirurgie

  • Lipome
    Es handelt sich dabei um Fettgeschwülste, die am ganzen Körper in den unterschiedlichsten Lokalisationen und in den unterschiedlichsten Größen vorkommen können.
  • Atherome
    Unter Atheromen versteht man zystische Talggeschwülste, die ebenfalls in den unterschiedlichsten Regionen vorkommen können. Atherome neigen zur Entzündung und können auch Abszesse verursachen.
  • Schleimbeutel
    Schleimbeutel haben eine Pufferfunktion an den exponierten Seiten der Gelenke. Durch mechanische Überlastung oder auch durch entzündliche Erkrankungen können diese Schleimbeutel so geschädigt werden, dass sie ihre Funktion nicht mehr wahrnehmen können und entfernt werden müssen.
  • Ganglien
    Ganglien werden im Volksmund häufig als „Überbein“ bezeichnet, obwohl es sich nicht etwa um knöcherne Auswüchse handelt. Wenn sich Ganglien in ungünstigen Lokalisationen störend entwickeln, müssen sie operativ entfernt werden.
  • Hämangiome
    Es handelt sich um sog. „Blutschwämme“. Hämangiome können stören bzw. teilweise thrombosieren und müssen dann entfernt werden.
  • Tumore
    Wir entfernen Hauttumore an den unterschiedlichsten Lokalisationen (Warzen, Basaliome, Plattenepithelkarzinome, seborrhoische Keratosen Fibrome, Histiocytome etc.)
  • Lymphknoten
    Suspekt vergrößerte Lymphknoten (vor allem am Hals, in den Achselhöhlen oder in den Leisten) können operativ entfernt und zur Diagnosefindung des zugrunde liegenden Leidens zur histologischen Untersuchung eingeschickt werden.

5. Brustchirurgie

  • Gynäkomastie
    Unter der Gynäkomastie versteht man die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Hier können wir ambulant eine sogenannte subcutane Mastektomie, d.h. die Entfernung des vergrößerten Brustdrüsenkörpers, durchführen.

 

6. Epicondylitis humeri radialis (sog. „Tennisellbogen“)  

  • In den Fällen, in denen beim sog. „Tennisellbogen“ alle möglichen konservativen Therapiemaßnahmen versagt haben, kann zur operativen Sanierung die Methode nach Hohmann-Wilhelm ambulant durchgeführt werden.

7. Operationen am Knochen

  • Exostosen
    Bei den Exostosen handelt es sich um echte „Überbeine“. Diese können ambulant je nach Lokalisation in Lokalanästhesie oder in Narkose entfernt werden.
  • Entfernung von Osteosynthesematerial
    Nach operativer Behandlung von Knochenbrüchen durch Osteosynthese (Einbringung von Metall) kann die Metallentfernung ambulant je nach Lokalisation in Lokalanästhesie oder in Narkose durchgeführt werden.


Die weit überwiegende Anzahl der o.g. Eingriffe kann ganz regulär auch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse durchgeführt werden.

Hiervon ausgenommen sind nach §12 SGB allerdings Veränderungen ohne echten Krankheitswert.

Nicht entzündete Talggeschwülste (Atherome), blande Fettgeschwülste (Lipome), gutartige Hautveränderungen wie Muttermale oder sog. pendelnde Fibrome dürfen also nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse entfernt werden, sondern stellen Selbstzahlerleistungen dar, die nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ 96) berechnet werden müssen.


 

  Dr. med. M. Kuntz & Dr. med. U. Westenberger    |    Chirurgische Gemeinschaftspraxis
Blücherstraße 17b    |    76185 Karlsruhe    |    Tel. 0721 / 830 930    |    office@c-hoch-2.de