Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können.

Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können.

Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht und Sonnenbank. Der Krebsart nach werden im Wesentlichen das maligne Melanom, das Spinaliom und der Basalzellkrebs unterschieden.

Die Zahl der Neuerkrankungen eines malignen Melanoms - des bösartigen Hauttumors - hat sich in den letzten 15 Jahren in Europa fast verdoppelt. Das maligne Melanom ist der gefährlichste Hautkrebs, da er häufig Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen, in anderen Organen bildet. Er tritt überwiegend an den dem Licht ausgesetzten Körperstellen - Gesicht, Dekolletee und Händen -, aber auch an anderen Stellen auf. Maligne Melanome ähneln im Aussehen Muttermalen.

Die so genannte Aktinische Keratose beziehungsweise Lichtkeratose ist eine Verhornungsstörung der Haut. Sie ist durch Sonnenstrahlung oder Solarium bedingt. In einigen Fällen kann sich aus einer aktinischen Keratose Krebs entwickeln - das so genannte Plattenepithelkarzinom oder Spinaliom. Man spricht daher bei aktinischen Keratosen auch von Präkanzerosen - Krebsvorstufen.

Der Stachelzellkrebs - Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom - ist mit 50 von 100.000 Frauen und 100 von 100.000 Männern, die jährlich neu erkranken, weit verbreitet. Es wird durch Strahlung ausgelöst - sowohl Sonnenstrahlung als auch Strahlung in Solarien. Dieser Tumor neigt zu Blutungen und bildet häufig Krusten und derbe Knoten.

Der Basalzellkrebs - Basaliom - trat früher insbesondere bei älteren Menschen auf. Mittlerweile sind auch jüngere Menschen häufiger davon betroffen. Dieser Krebs bildet keine Metastasen, kann jedoch sehr tief in die Haut einwachsen und darunter liegende Gewebe schädigen. Die Sterblichkeit liegt bei etwa 1 % der Betroffenen.

Neben den aufgeführten Hautkrebsarten können weitere spezialisierte Formen die Gesundheit beeinträchtigen. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist daher unabdingbar. Die Hautkrebsvorsorge ist vor allem erforderlich bei folgenden Personen:

 

  • Personen mit ausgeprägten und häufigen Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit und Jugend
  • Personen, die über längere Zeit intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Personen, die sich überwiegend im Freien aufhalten
  • Hellhäutigen und rothaarigen Menschen
  • Personen mit einer hohen Anzahl von Muttermalen
  • Genetisch vorbelasteten Menschen mit einem oder mehreren Fällen von Hautkrebs in der Familie
  • Personen, die häufig mit Arsen oder Teer arbeiten
  • Menschen mit starker radioaktiver Strahlenbelastung, zum Beispiel nach einer Strahlentherapie
  • Personen, die das Immunsystem hemmende Medikamente einnehmen, beispielsweise aufgrund einer Organtransplantation

    Die Hautkrebsvorsorge wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie umfasst eine genaue Betrachtung der Haut von Kopf bis Fuß - gegebenenfalls mittels eines Aufsichtmikroskops. Auffällige und krebsverdächtige Veränderungen können so rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

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