Wie lässt sich Haarausfall feststellen?

Ein Haarausfall kann auf unterschiedlichste Ursachen zurückgeführt werden

Normalerweise verliert jeder Mensch pro Tag bis zu hundert Haare. Ist der Verlust jedoch stärker, bezeichnet man dieses als Kahlheit bzw. Haarverlust. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen - etwa jeder dritte Mann und jede zehnte Frau hat Haarausfall.

Ein Haarausfall kann auf unterschiedlichste Ursachen zurückgeführt werden wie beispielsweise

Autoimmunerkrankung, die in familiärer Häufung auftritt
schwerer Stress (z. B. hohes Fieber, Infektionen)
Ernährungsbedingte Mangelerscheinungen
Hormonumstellungen nach der Geburt, dem Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren
Infektionen und Pilzerkrankungen
Schilddrüsenfunktionsstörungen
Medikamente

Entsprechend der vielseitigen Ursachen sind auch die Laboruntersuchungen, mit denen sich die unterschiedlichen Formen des Haarausfalls feststellen lassen, umfangreich. Zur Diagnose von Haarausfall werden Laboruntersuchungen durchgeführt, da unter anderem der Hormonstatus Hinweise diesbezüglich geben kann.

Des Weiteren ist im Rahmen der Labordiagnostik das Eisen zu untersuchen: Dazu erfolgt eine Ferritin-Serumspiegel-Untersuchung. Ferritin ist ein Transport- beziehungsweise Speicherprotein des menschlichen Körpers, das in der Lage ist, eine große Zahl von Eisenionen zu speichern. Der Ferritin-Serumspiegel ist somit ein Spiegelbild für den gesamten Eisenspeicher des Organismus.

Um eine Mangelernährung der Haarwurzeln auszuschließen, können zusätzlich Vitamine, Spurenelemente oder Schadstoffe labordiagnostisch untersucht werden, z.B.

Biotin
Selen
Zink
Kupfer

Ist keine hormonelle, Eisen- oder Vitalstoff-mangelbedingte Ursache für den Haarausfall auffindbar, handelt es sich entweder um einen medikamentös, erblich oder durch eine andere Grunderkrankung bedingten Haarausfall.

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