Sportmotivation

Um auf die Bedürfnisse der Sportwilligen optimal eingehen zu können, ist es wichtig zu erfahren, was einen Menschen dazu veranlasst, sportlich aktiv zu sein.

Um auf die Bedürfnisse der Sportwilligen optimal eingehen zu können, ist es wichtig zu erfahren, was einen Menschen dazu veranlasst, sportlich aktiv zu sein.

Das Institut für Freizeitwissenschaft der Deutschen Sporthochschule in Köln führte zu diesem Zweck eine Befragung bei 1.889 Frauen und 1.342 Männern durch. Die Befragten waren Mitglieder in gesundheitsorientierten Fitness-Clubs in Nordrhein-Westfalen. Der Großteil der Fitness-Club-Besucher und damit der befragten Gruppe setzte sich aus 25– bis 34-Jährigen zusammen. Das lässt darauf schließen, dass diese Personengruppe, die in der Regel ihre Ausbildung abgeschlossen hat, finanziell auf festen Füßen steht und im Durchschnitt nicht familiär verpflichtet ist, am ehesten dazu bereit ist, ihre Freizeit in Fitnessaktivitäten zu investieren. Ältere Menschen hingegen suchen weniger häufig Fitness-Studios auf, da sie durch ihre Gesundheit beeinträchtigt sind oder sich vor einer Überanstrengung fürchten. Außerdem fehlt bei dieser Generation grundsätzlich das Interesse, weil sie früher nicht in dem Maße mit Sport konfrontiert wurde, wie das bei der jüngeren Generation der Fall gewesen ist. Im Rahmen der Studie wurden unterschiedliche Motive aus den Bereichen „Fitness/Gesundheit“, „Aussehen“, „Psychisches Erleben“, „Soziale Kontakte“, „Leistung“ und „Motorische Fähigkeiten“ erfragt.

Waren es früher noch Ziele wie „Leistung“ oder „Wettkampf“, die zum Sport motivierten, so überwiegen heute neue Motive aus den Bereichen „Gesundheit, Spaß, Wohlbefinden und Aussehen“. Ganz oben in der Motivationsliste steht bei den Befragten die „Allgemeine Verbesserung der körperlichen Fitness“.

Auch Äußerlichkeiten können bei sportlicher Motivation eine Rolle spielen. Die Menschen versuchen sich heute – mehr als früher – durch ihr äußerliches Erscheinungsbild darzustellen. So nutzen einige Menschen sportliche Aktivitäten, um ihr Aussehen zu verbessern, beispielsweise indem überflüssige Pfunde abgebaut werden.

Um ein weiteres Motiv für sportliche Aktivitäten zu begründen, genügt ein Blick in die heutige Berufswelt: Der Leistungsdruck nimmt ständig zu, das Arbeitsumfeld wird häufig als störend empfunden und die Anerkennung zur erledigten Arbeit bleibt häufig aus. Somit suchen viele Berufstätige einen entsprechenden Ausgleich auf sportlicher Ebene.

Lassen auch Sie sich von uns zu sportlichen Aktivitäten motivieren.

Quelle: „f.i.t. – Forschung, Innovation, Technologie“, Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln, 1/2002, 7. Jahrgang

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