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Radiologie Ettlingen
Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Stefan Büttner
Dr. med. Heidemarie Braun
Eckart Beranek
& Kollegen

Fon 07243 - 14 24 0

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Termine nach Absprache

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76275 Ettlingen


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Kernspintomografie und Computertomografie


Diese Zusammenstellung basiert auf den europäischen Leitlinien zur Anforderung Bild gebender Verfahren. Verständlicherweise können darin nicht alle denkbaren Indikationen und klinischen Symptome abgedeckt werden. Daher bitten wir Sie, sich bei Fragen direkt an uns zu wenden.

Die MR-Tomografie konkurriert in vielen Bereichen mit der Computertomographie, manchmal ergänzen sich die beiden Untersuchungen jedoch auch komplementär. Eine MR-tomografische Untersuchung kostet ca. doppelt so viel wie eine Computertomographie und inzwischen wesentlich weniger als noch vor wenigen Jahren.

Vorteile der Magnet-Resonanz-Tomographie liegen in der fehlenden Strahlenbelastung, im hohen Weichteilkontrast sowie in der Möglichkeit, multiplanar zu untersuchen. MR-Kontrastmittel (Ga-dolinium-haltig) ist zudem noch besser verträglich als die jodhaltigen Röntgenkontrastmittel, führt noch seltener zu allergischen Reaktionen und es bestehen keine Kontraindikationen (Kontraindika-tionen bei CT-Kontrastmittel: Niereninsuffizienz und SD-Autonomie).

Eine Stärke der Computertomografie liegt in der kürzeren Untersuchungsdauer (ca. 1 Minute reine Scanzeit plus Nachbearbeitung), so dass geringe Bewegungen unkooperativer Patienten besser to-leriert werden als bei der MRT (Messzeit einzelner Sequenzen 3-6 Minuten bei mindestens 3 Se-quenzen pro Untersuchung) und in der höheren Verfügbarkeit. Allerdings kann die Vorbereitung je nach Zielgebiet bis zu 3 Stunden dauern (KM-Trinken zur Darmkontrastierung).

Bei Gleichwertigkeit von CT und MRT ist aus strahlenhygienischen Gründen besonders bei Kin-dern und Frauen im gebärfähigen Alter primär eine MR-tomografische Untersuchung anzustreben (letztlich sogar durch die Röntgenverordnung vorgeschrieben). Die durchschnittliche Dosis einer normalen CT-Untersuchung liegt in der Größenordnung der natürlichen Strahlenexposition eines Jahres.

Ob CT oder MRT: Die diagnostische Ausbeute fällt um so höher aus, je differenzierter die Frage-stellung ist, denn desto enger lässt sich das zu untersuchende Gebiet eingrenzen, das Untersu-chungsprotokoll maßschneidern (bezüglich Kontrastmittel, Sequenzauswahl, technischen Parame-tern wie Schichtdicken) und im Kontext beurteilen - bei der CT auch wichtig zur Begrenzung der Strahlendosis.

Sofern Voruntersuchungen (Röntgen, CT, MRT) existieren, bitte Aufnahmen mitgeben oder vom Patienten besorgen lassen.

 



Ausschluss MRT:

 

  • Implantierte Geräte (z.B. Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Cochleaimplantat)
  • einige Herzklappen-Endoprothesen (bitte Unbedenklichkeitserklärung der implantierenden Klinik bzw. Hersteller-Firma vom Patienten besorgen lassen; evtl. ist diese Information dem Entlassungsbrief oder dem Herzklappen-Paß zu entnehmen)
  • Ältere Gefäßclips im Kopf (evtl. magnetisierbar)
Kein Problem:
  • Gelenk-Endoprothesen, Osteosynthesen, Stents
  • Ältere Metallsplitter extracraniell (fest incorporiert)
  • neuere Metallimplantate (seit 90´er Jahren aus Titan)
  • Klaustrophobie: Häufigkeit etwa 1:10 bis 1:20 - in leichter Dormicum-Sedierung ist die Untersuchung regelmäßig problemlos durchführbar (individuell dosiert bzw. nach Bedarf und Wirkung „titriert“). Bitte weisen Sie die Patienten auf diese Möglichkeit hin und dar-auf, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder sich fahren zu lassen und schon bei der Anmeldung Bescheid zu geben, damit entsprechend längere Vorbereitungszeit eingeplant werden kann.

Missverständnisse:
Immer wieder kommen Pressemeldungen auf, mittels eines neuen MRT-Gerätes am Zentrum X sei die Darstellung des ganzen Menschen in z.B. 72 Sekunden möglich...
Die Akquisition der Bilddaten braucht aus grundsätzlichen physikalischen Gründen Zeit (Erholung der Kernspins nach Exzitation) – eine Beschleunigung ist nur auf Kosten der Bildqualität oder der Bildauflösung, oder unter Inkaufnahme von Artefakten möglich (auch mit extrem hohen Feldstärken).

Dauer der Vorbereitung zur Abdomen-CT:
Die orale Kontrastierung ist zur Differenzierung von Darmschlingen gegenüber anderen Strukturen erforderlich, eine komplette Darmpassage dauert in der Regel mindestens zweieinhalb Stunden - entsprechend lange ist die Trinkzeit. Wir bitten die Patienten darauf hinzuweisen, dass die lange Vorbereitung entscheidend zur Untersuchungsqualität beiträgt.


 

KOPF: SCHÄDEL / GEHIRN / ORBITA


MRT:

  • Insult / TIA / PRIND / speziell bei V.a. Hirnstamminfarkt und Basilaristhrombose Arteriovenöse Malformationen, Aneurysmen (ggf. + MR-Angiografie der arteriellen Gefäße extra- und intracraniell)
  • Sinusvenenthrombose (ggf. + venöse MR-Angiografie)
  • Marklagerherde vaskulär / entzündlich (z.B. Encephalomyelitis disseminata / MS)
  • Degenerative (z.B. Alzheimer, Parkinson), metabolische (z.B. Wilson, B12-Mangel) und nutritiv be-dingte (z.B. zentrale pontine Myelinolyse, Wernicke) Erkrankungen des Gehirns
  • Meningitis / Encephalitis
  • HIV: Ausschluß encephaler u. meningealer Beteiligung (z.B. Toxoplasmose, Lymphom)
  • Hirntumor, Fokussuche bei Epilepsie
  • Sella und paraselläre Prozesse (z.B. Adenom, Craniopharyngeom, Chordom, Meningeom etc.)
  • Anderweitige Hirnnervenausfälle, Kleinhirnbrückenwinkel-Pathologien(z.B. innerer Gehörgang / Akustikus- oder Facialisneurinom / Neuritis)
  • Z.n. Schädel- / Hirntraumen, chronische oder subakute Blutungen
  • Orbitaprozesse (z.B. Tumoren, Pseudotumor, nichtmetallischer FK)
  • Kiefergelenke (Discusdarstellung)
  • Pädiatrie: Entwicklungsrückstand, Psychische Alteration, Epilepsie (z.B. Störungen der Organogenese und Migration, sonstige Fehlbildungen)


CT:

  • akutes Schädel-Hirn-Trauma (V.a.. Fraktur insbesondere von Schädelbasis u. Gesichtsschädel)
  • frische Blutung (z.B. akuter Insult / akuter Kopfschmerz, bes. bei Marcumar oder hypertoner Krise)
  • V.a. Verkalkungen (z.B. Phakomatosen, bes. Tuberöse Sklerose)
  • Eisenhaltige Fremdkörper


Nachteil der CT gegenüber der MRT ist die geringere Auflösung und der geringere Weichteilkontrast sowie die z.T. fehlende Einsehbarkeit von Hirnstamm und Pons durch Felsenbeinartefakte.

Chronischer Kopfschmerz und Schwindel:
Primär MRT sicher ökonomisch, da bei anhaltendem Schwindel oder Kopfschmerz früher oder später doch MR-tomographisch untersucht wird.

Tumor- bzw. Metastasenausschluss:
Die MRT ist viel empfindlicher, ein negativer MRT-Befundes ist demnach wesentlich sicherer als ein ent-sprechender CT-Befund.




HNO (Kopf und Halsweichteile)


MRT:

  • Felsenbein bei Fragestellung nach Pathologie im Meatus acusticus internus (z.B. Akustikusneurinom, Neuritis)
  • NNH (z. B. komplizierte Sinusitis, etwa mit Durchbruch in Orbita und Frontobasis, Tumore)
  • Epi-/ Oropharynx (z.B. Nasen-Rachenfibrome, auch bei anderen Tumoren oder Schleimhautläsionen zur Darstellung der Infiltrationsgröße)
  • Mundboden / Zunge
  • Speicheldrüsen
  • Parapharyngealraum (z.B. Lymphknotenkonglomerate, Beurteilung der Gefäße und deren Durchgän-gigkeit, ggf. ergänzend MR-Angiographie nativ und KM-verstärkt).
  • Hypopharynx / Larynx (z.B. Larynx-Ca-Staging)
  • Schilddrüse bei Schilddrüsen-Carzinom zum Staging
  • Parathyreoidea (bei Hyperparathyreoidismus Lokalisation vor OP)
  • Plexus brachialis


CT:

  • NNH (z.B. unkomplizierte Sinusitis, Septumdeviation)
  • Felsenbeine, Fragestellung zu den knöchernen Abschnitten (z.B. Mastoiditis, Cholesteatom, Otitis me-dia, Schädelbasisfraktur)


CT oder MRT:

  • ausgedehnte (bes. retrosternale) Strumen, OP-Vorbereitung.
  • Carotisdissektion

 



WIRBELSÄULE und SPINALKANAL


MRT:

  • bei Traumen mit neurologischen Ausfällen (z.B. Myelomalazie, Syrinx, intraspinale Blutung), ggf. gezielte Darstellung einzelner Wirbel mittels CT
  • Frakturausschluss
  • Syringomyelie
  • Fehlbildungen (z. B. Arachnoidalcyste, Tethered Cord)
  • Tumoren (z.B. Metastasen, Neurinom, Meningeom)
  • Vaskuläre Erkrankungen (Blutungen, Infarkt, Gefäßmalformationen)
  • Entzündliche Veränderungen (z.B. E.D., Spondylitis / Spondylodiscitis)

CT

  • Gesicherte oder sehr wahrscheinliche Fraktur: zur ergänzenden detaillierten Darstellung einzelner Wirbel nach Röntgenaufnahmen oder MRT



DISKUSLÄSIONEN


MRT:

  • HWS und BWS generell (im CT Auflösung und Kontrast nicht ausreichend)
  • LWS, generell 1. Wahl, besonders bei:
    • Klinisch nicht sicher eingrenzbarer Segmenthöhe bzw. mehrsegmentaler Radikulopathie
    • Frage nach Spinalkanalstenose
    • Verdacht auf Spondylodiscitis
    • DD Narbe / Rezidivvorfall
    • Kindern und Frauen im gebärfähigen Alter

CT:

  • Vertretbar bei typischer Anamnese und klinisch sicherer Segmenthöhe unter Berücksichtigung der Strahlenexposition

 




THORAX


CT:

  • Lunge u. Bronchialbaum, bei Lungengerüsterkrankungen ergänzend HR-CT
  • Mediastinum
  • Aneurysma oder Dissektion von Aorta oder A. carotis


MRT:

  • Subclaviastenose, Aortenisthmusstenose
  • MRT Methode der Wahl als nichtinvasive Angiographie mit multidimensionaler Darstellung bei kongenitalen und erworbenen Erkrankungen der großen Gefäße vor interventioneller Angiografie.
  • Ausbreitungsdiagnostik bei Raumforderungen der Thoraxwand
  • Cardio-MRT (in unserer Praxis nicht verfügbar):
  • Fehlbildungen, murale und intrakavitäre Raumforderungen, entzündliche und tumoröse Perikar-derkrankungen, Myokarddysplasien, Funktionsdiagnostik

 


 


MR-Mammographie

KV-Indikationen (z.Zt. in unserer Praxis keine KV-Zulassung):

  • Differenzierung Narbe / Rezidiv nach brusterhaltender Operation
  • Zur Primärtumorsuche (CUP-Syndrom) bei axillären LK-Metastasen, deren Histologie ein Mamma-Ca nicht ausschließt, bei negativer Röntgenmammographie und Sonographie

Indikationen, die im Leistungskatalog der GKV nicht enthalten sind:

  • Unklarer Befund mammographisch und sonographisch, herdförmig oder diffus
  • Mammographisch dichte Brust, wenn sonographisch nicht zweifelsfrei beurteilbar
  • bei jüngeren Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko (BRCA-Gen-Trägerin)
  • Bei Ca:
    • Infiltrationsausdehnung, Staging vor brusterhaltender Operation
    • Ausschluß Multizentrizität und Zweit-Ca (häufig)
    • vor und während neoadjuvanter Chemotherapie (Therapiemonitoring)
    • Verdacht auf Rezidiv bei Zustand nach Aufbauplastik mit Silikon
  • Nicht indiziert ist die MR-Mammographie zur Abklärung von Mikrokalk


Optimaler Untersuchungszeitpunkt:
2. Zykluswoche, da störende Kontrastmittelanreicherungen besonders in der 1. und 4. Woche auftreten.




ABDOMEN

CT (meist primär):

  • Hepatopathie (z.B. Steatose, Cirrhose, Hepatitis), DD Leberherde
  • TU-Suche / Lymphom
  • Staging bei bekanntem abdominellem TU
  • Pankreas (z.B. Pankreatitis akut oder chronisch)
  • Nieren (z.B. Nephrolithiasis, TU-Verdacht bzw. –Ausschluss)
  • Gastrointestinaltrakt (in der Regel primär Endoskopie, konventionelle Durchleuchtung),
  • Hydro-CT des Magens, eventuell des Colon nach Darmreinigung

zur Optimierung der Untersuchung (Kontrastmittelbolus, Schichtdicke, Strahlendosis):

  • wenn möglich eingrenzen auf ein Organ / Organsystem – wenigstens auf Oberbauch oder Unter-bauch / Becken
  • Gesamtes Abdomen präoperativ und zur Nachsorge bei Malignom und Aortenaneurysma



MRT – (gute Kooperabilität des Patienten bezüglich der Atemanhaltemanöver erforderlich):

  • Leber
    • DD Leberherde bei widersprüchlichen Befunden von CT, Ultraschall und Labor
    • Ausschluß Leberfilialisierung bei OP-Planung
    • Ausschluß weiterer Herde (mit leberspezifischem MR-KM: Gd-BOPTA, Endorem, Reso-vist oder Teslascan), wenn Eradizierung vermutlich solitärer Leberläsionen geplant ist
  • Gallenwegsdarstellung als MRCP (vor invasiver diagnostischer ERCP)
    • Anatomische Varianten (z.B. aberrant mündender D. cysticus, Pancreas divisum)
    • Lokalisation von Stenosen, Gangverlagerung
    • Konkremente, insbesondere Cholangiolithiasis intra- und extrahepatisch
    • Chronische Pankreatitis (erweiterte Pankreasnebenäste, Pseudozysten mit und ohne Gang-anschluß)
  • Pankreas / Retroperitoneum
    • Ggf. ergänzend zur CT (bei negativem Ergebnis und persistierendem Verdacht oder vor OP zur additiven Information)
    • Bei Frage nach endokrinen Tumoren (z.B. Insulinom, Apudom) primär MR
    • Pankreasgangdarstellung mittels MRCP
  • Milz
    • fokale Milzläsionen
    • Staging Hodgkin-, Non Hodgkin-Lymphome
    • Hämatomkontrolle bei sonographisch unklaren Befunden (bes. pädiatrisch)
  • Nieren und ableitende Harnwege bei widersprüchlichen CT- und Ultraschallbefunden
  • Harnblase (Divertikel, Staging)
  • Nebennieren
    • bei bekanntem Tumor zur weiteren DD Adenom, Malignom, Nebennierenmarktumor.
    • Ausschluss Phäochromozytom
  • Colon
    • Abszesse, Fisteln bei entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Crohn, perianal)
    • Ausbreitung organüberschreitender Tumore
  • Weibliches Becken
    • Differenzialdiagnose und Stadieneinteilung ovarieller und uteriner Raumforderungen (lokales Tumorstadium ggfs. Dünnschicht-MRT, Methode 1. Wahl vaginaler Ultraschall)
    • Endometriose
    • Fehlbildungen von Vagina und Uterus
    • Beckenausmessung für Geburtshilfe
  • Männliches Becken
    • Prostata / Samenblasen: Entzündung, Tumorstaging (lokales Tumorstadium ggfs. mittels Dünnschicht-MRT, falls transrektaler Ultraschall nicht ausreichend)
    • Testes (Hodensuche bei fehlendem Descensus, Differenzierung Torsion, Epididymitis, Or-chitis, Varikozele, Hydrozele, Tumor, -rezidiv)

 




MUSKELN UND SKELETT

 

  • Zunächst Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen
  • bei Focus- oder Metastasensuche Ganzkörperknochenszintigrafie


CT:

  • dislozierte / komplizierte Frakturen, ggfs. mit multiplanarer Rekonstruktion
  • Knochentumore / Metastasen
  • Quantitative Knochendichtemessung



MRT:

Schulter

  • Rotatorenmanschette
  • Impingement durch Enge subacromial, subcoracoidal und durch AC-Gelenkarthrose
  • Läsionen von Limbus, Knorpel, Kapsel, Ligamenten, Bicepssehne, Schulterskelett


Ellenbogen

  • freie intraarticuläre Gelenkkörper
  • bei Arthritis / Arthrose: Knorpelläsionen, subchondrale Erosionen, Pannus, Erguss
  • ligamentäre Verletzungen
  • epiphysäre Frakturen im Kindesalter
  • Morbus Panner (Osteonekrose des Capitulum humeri)
  • Sulcus ulnaris-Syndrom


Hand und Handgelenk

  • rheumatoide Arthritis: Pannus, Erosionen, etc.
  • avaskuläre Nekrosen: MRT in Frühphase anderen Methoden überlegen
  • nicht invasive Darstellung des Discus triangularis
  • Fehlbildungen oder Fehlstellungen, Bandläsionen, (Sub-) Luxationen z.B. Skidaumen: Kollateralbandläsionen
  • Frakturen / Stressfrakturen durch begleitendes Marködem häufig besser und früher sichtbar als auf konventionellen Aufnahmen
  • Abklärung therapieresistenter posttraumatischer Beschwerden (z.B. Nekrose, Pseudarthrose)
  • Carpaltunnelsyndrom: MRT vorwiegend für postoperative Kontrolle, Narbenbildung bzw. Rezidiv
  • Guyon´ Kanal (N. ulnaris)
  • Sehnenpathologien


Sakroiliakalgelenk

  • ISG-Arthritis (primär, aktivierte Arthrose, M. Bechterew, M. Reiter, M. Crohn etc.)


Hüfte

  • Verdacht auf Arthritis, Bursitis iliopectinea
  • Ausschluss freier intraarticulärer Gelenkkörper
  • Hüftkopfnekrose: MRT sensitivste Untersuchungsmethode
  • Staging des M. Perthes
  • Epiphysiolysis capitis femoris
  • Hüftdysplasie bei Kindern: Sonographie, MRT nur als Ergänzung bei Unklarheiten bzw. bei Kon-trolle nach Reposition im Gips (statt CT wegen Strahlenexposition)



Knie

  • Knorpelläsionen, Osteochondrosis dissecans bzw. osteochondrale Fraktur
  • Osteonekrosen (M. Ahlbäck)
  • Posttraumatisch, Bone Bruise
  • Band- und Kapselläsionen
  • Plica-Syndrom
  • extraartikuläre Weichteilveränderungen.
  • Präoperativ / präarthroskopisch


Sprunggelenk / Fuß

  • osteochondrale Schäden, Frakturen und Folgezustände
  • Bandrupturen
  • Plantarfasciitis, Fersensporn
  • Avaskuläre Nekrosen (M. Köhler I, II)
  • Knochen- und Weichteiltumore und Entzündungen: kompartimentale Zuordnung.
  • Sehnenpathologien, z.B. Achillessehne

 



Tumore, Entzündungen von Weichteilen und Knochen

MRT nach Röntgenaufnahmen (ggf. bitte Röntgenaufnahmen mitgeben!)

  • Frühdiagnose von entzündlichen Weichteil- oder neoplastischen Knochenprozessen und Metasta-sen: MRT sensitiv bereits im Stadium der Knochenmarkinfiltration
  • Zur Artdiagnose ergänzende CT häufig sinnvoll, wegen möglicher charakteristischer Knochenver-änderungen
  • Verlaufskontrolle unter Chemotherapie



MR-ANGIOGRAFIE, als TOF (Time of Flight) und / oder KM-gestützt

  • Stenosen / Embolien
  • Aneurysmen
  • AV-Malformationen


Hirnzuführende Gefäß extra- und intracraniell

Aortenbogen / A. Subclavia

Arm und Hand / Mittel- und Vorfuß

abdominelle Gefäße

  • Nierenarterien: nichtinvasives Verfahren zum Ausschluß Nierenarterienstenose bei möglicherweise renovaskulärem Hypertonus
  • Mesenterialarterien
  • Mesenterial-, Milz- und Portalvene
  • Beckenvenen und Vena cava: Thrombus, Tumor, Kompression, Anlagevarianten, Fehlbildungen


Bauchaorta, Becken- und Beingefäße (Einzelbolus-Verfahren mit Tischverschiebung)

CT-Darstellung der Aorta und A. carotis

  • Aneurysma, Dissektion



Wir hoffen, daß die Liste bei der Wahl der optimalen Untersuchung helfen kann. Sie kann die individuelle Einschätzung natürlich nicht ersetzen – in fraglichen Fällen rufen Sie uns einfach an!